Willkommen in der Galerie unterm Maulbeerbaum!

eine ungewöhnliche Kunstgalerie

eine ehemalige Hofreite,  romantische Innenhöfe mit vielen Rosen, Hortensien, Bäckerpalmen und vor allem dem Maulbeerbaum in der Mitte – mit zwei Ferienwohnungen, viel  Platz zum Entspannen

Unsere kleine Galerie ist geprägt durch eine jährliche Sommerausstellung zwischen Juni und September – Kunst zugänglich zu machen; Rheinhessen erleben mit Kunst, neue Eindrücke vermitteln,  das ist unser Ziel …

Wir zeigen  Kunst in einem besonderen Ambiente – in Scheunen und ehemaligen Wirtschaftsräumen

In unsere ehemalige Hofreite mitten im Dorf laden wir Künstlerinnen und Künstler ein, ihre Werke – Bilder oder Skulpturen – in einer faszinierenden Umgebung zu präsentieren. Hier ist Gelegenheit zu sehen, wie die Kunstwerke mit den alten Gebäuden und einer besonderen Auswahl an Pflanzen korrespondieren und dadurch neue Akzente setzen.

Unsere Ferienwohnungen und Gästezimmer sind ausgestattet mit den Kunstwerken aus unseren Ausstellungen. Ein rheinhessisches Kleinod … in einem alten Handwerkerhof. Eine Tuchmacherfamilie hat das Hauptgebäude um 1800 im französischen Stil gebaut.

Ihre
Familie Auernheimer
Galerie unterm Maulbeerbaum

AUSSTELLUNG

Unsere Sommerausstellung findet von
11. Juli bis 19. September 2021 statt.

Wir zeigen Skulpturen, Zeichnungen, Aquarelle und Lichtinstallationen der Künstlerinnen Ute Gortner, Jie Li, Sakiko Fukaya.   Für weitere Informationen, bitte hier klicken

Für aktuelle Ausstellungen weiterer Künstler und Künstlerinnen schauen Sie bitte auf Aktuelles

Über den Maulbeerbaum

Jacob Hirschmann, Brief an Isaak Maus in Badenheim, 12ten März 1828:

„Lieber Freund!
Hier kommen ein paar Maulbeersetzlinge, welche ich bei unserm Vetter, Hrn. Adjunkt Hangen, geholt habe. Sie sind, wie Sie auch bemerken werden, nicht sehr wurzelreich, und darum wuerde ich rathen, sie nicht gleich an den Ort ihre lebenslaenglichen Bestimmung, sondern an einen andern kuehlen, fetten Platz zu versetzen, wo sich alsdenn ihre Wurzeln sehr vermehren werden, dass man sie kuenftiges Jahr schon in die Reihe der Aussetzlinge treten lassen kann. Die Maulbeerbaeume wachsen gar gerne, nur leiden sie leicht vom Frost. Guter, fetter Boden ist dem Baum willkommen; Mittagssonne macht seine Frucht suesse.
Schneiden Sie die Nebenzweige ab, oder legen Sie dieselben, um junge Sproesslinge zu ziehen, in den Grund, wie es Ihnen gut duenket.
Ihr ergebener Freund, J.H.“

aus Buch „Jacob Hirschmann als Briefschreiber“ herausgegeben von Fritz Schellack und Reinhart Siegert