Fabienne Adeniz und Robert Hezard

Ausstellung: 8. Juni bis 15. September 2013

Fabienne Adenis, geboren und aufgewachsen in Dijon und ausgebildet in Beaune und Straßburg, spezialisierte sich früh auf Skulpturen und nimmt seit den 1990er Jahren an Ausstellungen in Burgund und Paris teil. Seit 1995 unterrichtet Fabienne Adenis Bildhauerei.
Inspiriert von einer Reise nach Mali im Jahr 1998 und beeindruckt durch diverse Alltagsobjekte der Volksgruppe der Dogon, entwickelte Adenis das fiktive Volk der Ondalia oder das „Volk des erhofften Schnees“.
Fabienne Adenis erzählt die Geschichte dieses imaginären Nomadenvolkes anhand der von ihr geschaffenen Plastiken und Skulpturen. Mit der Raku-Keramik-Technik schafft die Künstlerin Objekte mit metallisch-schimmernden Oberflächen; Formen, die an erstarrtes Magma erinnern und Farben in unterschiedlichen Schwarztönen, von Rissen gezeichnet. Aufgrund dieser Charakteristika schafft die Raku-Technik eine imaginäre Vergangenheit der gezeigten Objekte und Skulpturen.
Sie sagt: „Archéologue de l’imaginaire, je raconte l’histoire du Peuple d’Ondalia… Le raku, par ses métallisations, ses effets magmatiques, ses contrastes, ses craquelures…renforce l’idée d’un passé des origines.”

Robert Hezard malt seit den späten 1970er Jahren. In den 1980er Jahren belegte er zahlreiche Kurse an der Hochschule der Schönen Künste in Dijon und spezialisierte sich im Laufe der Zeit auf Zeichnungen von lebenden Modellen. Neben seiner Mitgliedschaft in diversen Künstlervereinigungen stellt Hezard seine Werke in Ausstellungen im In- und Ausland aus.
Robert Hezards Werke sind figürliche Gemälde, wobei er die Realität nicht kopiert, sondern zum Vorbild nimmt. Basierend auf seinen Erinnerungen realer Szenen und Orte, konzentriert sich Hezard auf den Kern des Wahrgenommenen. Töne, Gerüche und Atmosphäre verbinden sich in der Erinnerung in Eindrücke, die der Maler durch Form und Farbe in seinen Gemälden wiedergibt.
Er sagt: „Ma peinture n’est pas du tout imaginaire. J’utilise des vestiges mémoriels pour traduire des ambiances, des couleurs, des sons, des odeurs. Je travaille sur mes souvenirs pour n’en ressortir que l’essentiel avec beaucoup de liberté.”