Ausstellungen

Aktuelle Ausstellungen finden Sie unter Aktuelles.

Franziska Pfaff und Ulrich Schreiber

Ausstellung: Juni 2020 bis 20. September 2020

Die Galerie zeigte ein Tête à Tête mit zwei Künstlerpersönlichkeiten.

Diverse zeichnerische und installative Arbeiten von Franziska Pfaff (21) und von Ulrich Schreiber (59) trafen aufeinander.

Die junge Sicht auf die Welt ergänzt sich mit dem erprobten Umsetzen von Ideen.

Experimentelles Ausprobieren und das routinierte Bespielen von Räumen beflügeln sich gegenseitig. Gemeinsam erobern sie Räume, die nicht als Ausstellungsräume konzipiert waren: ursprünglich belassene Situationen, die mit den Werken der beiden Kunstschaffenden bespielt werden und so im Ensemble der romantischen Hofreite Bedeutung erlangen. (Annette Willwohl)

 

Dirk Pleyer

Ausstellung: 9. Juni 2019 bis 8. September 2019

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IM DRAUßEN

Dirk Pleyer wurde 1968 in Recklinghausen geboren und studierte Grafik-Design an der FH Dortmund und Malerei an der »Nuova accademia di belle arti« in Mailand. Er lebt und arbeitet in Dortmund.

In seiner Malerei kombiniert er die Eigenständigkeit der Abstraktion mit klassisch-landschaftlichen Aspekten. So entstehen Spannungsstufen zwischen abstrahierter Scheinräumlichkeit, neoromantischer Gefühlsregung, klassisch aufgebauter Bildkonstruktion und informeller Gestik.

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Chunqing Huang

Ausstellung: 10. Juni 2018 bis 16. September 2018

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Das Konzept der Kunst

Chunqing Huang stammt aus Heze in China und zog, nach ihrem Studium Free Graphic and Painting an der Central Academy of Fine Arts in Peking, 2000 nach Deutschland.   Von 2000 bis 2004 studierte sie an der Städelschule (Staatliche Hochschule für Bildende Künste, Frankfurt) bei Prof. Peter Angermann, Prof. Hermann Nitsch und Prof. Wolfgang Tillmans und schloss das Studium Fine Arts and Interdisciplinary Arts als Meisterschülerin ab.  Sie arbeitet mit verschiedenen Medien – malt, photographiert, kreiert Filme und Installationen.
Sie lebt und arbeitet in Frankfurt am Main and Peking.

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Aus der Reihe Painter’s Portrait

Heike Negenborn

Ausstellung: 16. Juni 2017 bis 17. September 2017

Weitblick

Heike Negenborn konzentriert ihr künstlerisches Schaffen auf Landschaftsdarstellungen und vermag dabei diesem Genre neue Aspekte jenseits der üblichen stilistischen Zuordnungen abzugewinnen. Ihre Werke basieren auf einem genauen Beobachten und Analysieren von Gelände und Bewuchs, von räumlichen Strukturen und eindrucksvollen Wolkenformationen. Einerseits wird das Wesentliche einer Landschaft im Zusammenhang erfasst, andererseits tritt zu dem Gesehenen und Erlebten die bewusste Komposition.
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Der Bildgestaltung liegt ein ausgefeiltes Raster zugrunde. Es hilft nicht nur, zweidimensional die Proportionen der Landschaft auf die Bildfläche zu übertragen, sondern auch den Blick über eine weite Landschaft zum tiefen Horizont hin zu lenken. Perspektivische Konstruktionslinien kehren hier in die Landschaftsmalerei zurück und sind weit mehr als ein bloßes Hilfsmittel. Durch sie klärt Heike Negenborn ihr eigenes Verständnis der jeweiligen Landschaftsstrukturen. Darüber hinaus setzt sie das Liniennetz bewusst zur Bildgestaltung ein. In Zeichnungen, die vor der Natur entstanden, in Radierungen, aber auch in Acrylgemälden zeigt sie offen ihre rationale Vorgehensweise, die Welt zu vermessen und zu erfassen. Sichtbar belassene Rasterlinien und gesehene Landschaftsstrukturen (z. B. Lage und Ausdehnung der Weinberge, der Acker- und Wiesenflächen, der Hecken und Alleen und auch der Siedlungen) überlagern sich, werden so auch für den Betrachter deutlich und nachvollziehbar. Doch kein Bild ist als fotorealistische Wiedergabe einer vorgefundenen Situation zu verstehen. Heike Negenborn korrigiert durchaus die Natur im Sinne ihrer eigenen künstlerischen Absichten, ergänzt, versetzt oder „übersieht“ reale Landschaftselemente. Zwar entsprechen die Farben den in der Natur möglichen, doch wählt die Malerin im Atelier ihre Palette nach bestimmten Regeln aus, die sie sich selbst und mit ihrem Lehrer Prof. Peter Lörincz erarbeitet hat. Ihre Bilder wirken in jeder Hinsicht durchdacht und in sich stimmig.

Beherrscht ein eher nüchterner, berechnender Blick die Behandlung des Irdischen, so bringt ein mal heiteres, mal dramatisches Wolken-, Licht- und Schattenschauspiel am Himmel besondere, gefühlsbetonte Stimmungen in Heike Negenborns Landschaften hinein. Wolkenformationen und die Weiten des Himmels entziehen sich eigentlich einem kühlen perspektivischen Erfassen und Vermessen. Ständig sind Wolken in Bewegung, verändern Gestalt und Färbung. Heike Negenborn fotografiert die Schauspiele am Himmel, die sie ergreifen. So sind sie jederzeit im Atelier für die malerischen Kompositionen abrufbar, um sie mal mit dieser, mal mit jener Landschaft, mal mit Sonnenlicht, mal im Gewitterdunkel zu erproben.
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Waldemar Erz

Ausstellung: 4. Juni bis 18. September 2016

Impressionen aus Rheinhessen

Die Wege kreuzen sich an vielen Stellen, wenn man durch Rheinhessen wandert. Es öffnen sich unzählige, überraschend schöne Einblicke. Dörfer und Städte, die verstreut und doch nah beieinander liegen, zeigen die Lebendigkeit und Vielfalt der Region. Die Menschen hier lebten immer zusammen. Das macht unser Rheinhessen so einzigartig.

Waldemar Erz: „Ich lebe gern in Rheinhessen und möchte diese Nähe mit meinen Bildern zum Ausdruck bringen. Die Malerei ist ein Ausdrucksmittel meiner persönlichen Welt. Diese ist durchaus „positiv“ und „energisch“. Wenn ich meinen Malstil beschreiben soll, dann ist er schwungvoll, dynamisch und hat eine Mischung aus Pop-Art und Street-Art. Ich variiere zwischen abstrakter und figürlicher Darstellung. In der Malerei versuche ich den schöpferischen Prozess bewusst so wenig wie möglich zu beeinflussen. Ich bin stets auf der Suche nach etwas Neuem.“

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Auszeichnungen
2. Platz, „Stiftung Kultur 2016“, im Fachbereich „Gestalterische / Bildnerische Kunst“

Susanne Mull

Ausstellung: 7. Juni bis 13. September 2015

Porträts und Landschaftsbilder – Pastellwerke von Susanne Mull

„Die Entscheidungen für die Präsentation eines Werks werden allein von der Freude an und der Zuneigung für die Sache getragen. Die Anregungen dazu kommen von Freunden und Bekannten oder ereignen sich im Vorübergehen. So war der Geburtshelfer der aktuellen Ausstellung der Zufall oder, wenn man so will, das Schicksal. Der Ingelheimer Malerin Susanne Mull brachte ein großes Selbstbildnis den ersten Preis eines Pastell-Wettbewerb in den USA ein. Ein kurzer Bericht darüber in der lokalen Zeitung, vor allem aber die Abbildung, setzte sich im Gedächtnis von Auernheimers fest. Nun hängt das Original jener Arbeit mit einigen weiteren Porträts in einem Raum in Badenheim. Die Künstlerin in einer weißen Bluse schaut darauf mit dem klaren und durchdringenden Blick dem Betrachter entgegen. Maleraugen, wie mit ihnen seit Jahrhunderten die Künstler auf ihren Selbstdarstellungen über die Zeiten hinweg in die Gegenwart blicken. Sie hält Stifte und Pastellkreiden, ganz wie ihre Kollegen aus dem achtzehnten Jahrhundert Anton Graff oder Étienne Liotard. Neben den repräsentativen Einzelporträts zeigt eine kleine Serie Studien eines Mannes mit gezwirbeltem Schnauzbart. Launig neigt dieser den Kopf oder blickt in die Höhe, wie die Heiligen eines Guido Reni. Die 1967 in Hannover geborene Künstlerin zeigt darin einen frischen Witz. Dieser gleitet nie ins literarisch-anekdotische ab, sondern ist immer von ihrem malerischen Können gefasst. (…)
Außer der kleinen Suite von Porträtköpfen umfasst die Ausstellung ausschließlich Landschaften. Diese sind alle in Skagen entstanden. Jenem Ort in Dänemark den sich vor hundert Jahren, ähnlich wie Worpswede oder Murnau, eine Künstlergruppe ausersehen hatte.“
Sebastian Hennig, 2015

Susanne Mull, 1967 in Hannover geboren, wohnt seit 1992 in Ingelheim am Rhein and arbeitet als bildende Künstlerin. Sie erhielt regelmässige Weiterbildung bei namhaften Künstlerinnen und Künstlern im In- und Ausland, z.B. bei der Oppenheimer Sommerakademie, der Kunsthochschule Mainz, der Kunstwerkstatt Mainz, als Schülerin von Dietmar Gross und bei zahlreichen Studienreisen.

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Auszeichnungen
Pastel Journal (USA), 2. Platz in der Kategorie „Landscape and Interior“
Pastel Guild of Europe, 1. und 2. Platz „A Manmade Landscape“
1er Salon International Pastel d‘ Opale, Grand Prix du Salon
Past Journal (USA), 1. Platz in der Kategorie „Portrait“

Amador Vallina

Ausstellung: 31. Mai bis 14. September 2014

La Naturaleza muerta – viva!
Malerei – Druckgrafik – Skulptur

„Wir freuen uns, dass wir mit Amador Vallina jemand ausstellen können, der auch in unserem Programm der pure Gegensatz zu dem ist, was wir sonst gezeigt haben. Wir waren oft bei dem Erkennbaren, bei dem Sichtbaren, oder auch bei dem direkt Wiedererkennbaren. Und in diesem Jahr haben wir den Eindruck, wir haben den richtigen Weg gefunden; einen Künstler ausgewählt, bei dem es einfach auch darauf ankommt, neu zu denken und auch das Bekannte ganz anders zu sehen. Und das ist, glaube ich, etwas, das uns in dieser Reihe der Ausstellungen die notwendige Abwechslung verschaffen wird.
Aber ich glaube, es war nicht nur Zufall, sondern es war schon auch eine Art Leitung dahinter. Denn wir hatten gemeinsam das Interesse, an den Zufällen der Erkenntnis zu bleiben, nämlich, dass man Dinge findet und hervorhebt, die so alltäglich sind, dass man sie letztlich gar nicht beachtet, dass man sie gar nicht in die Hand nimmt, oder dass man sie als einfach gegeben annimmt. Und das, glaube ich, ist eine Botschaft, die von seinen Bildern und von seinen Gegenständen und Skulpturen ausgeht, das zu entdecken, was man sonst nicht für entdeckenswert hält und diese Einzelheiten dann immer wieder neu zu finden. Vieles in diesen Bildern hat eine Handschrift oder eine Botschaft, die eben nicht erkennbar ist – auf den ersten Blick, aber auf den zweiten, dritten oder vierten Blick. Und ich glaube, dass viele von Ihnen hier an den Bildern doch länger verweilen können, als wenn sie direkt sehen würden, was jetzt auf dem Bild steht.“
Dr. Richard Auernheimer zur Eröffnung am 31. Mai 2014

Amador Vallina wurde 1957 in El Entrego, Asturien/Spanien geboren und lebt seit 1973 in Deutschland. Er lebt und arbeitet seit 2011 in Wörrstadt/Rheinhessen.
Amador Vallina sammelte Erfahrung als Schlosser und in freier Theaterarbeit, bevor er sich ganz seiner Tätigkeit als freischaffender Künstler widmete. Er ist Mitglied im Essenheimer Kunstverein, Kunstverein Eisenturm Mainz, und Asociación de Artistas Visuales de Asturias (AAVA).
Seine Werke waren schon in zahlreichen Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen im In- und Ausland zu bewundern.

Fabienne Adeniz und Robert Hezard

Ausstellung: 8. Juni bis 15. September 2013

Fabienne Adenis, geboren und aufgewachsen in Dijon und ausgebildet in Beaune und Straßburg, spezialisierte sich früh auf Skulpturen und nimmt seit den 1990er Jahren an Ausstellungen in Burgund und Paris teil. Seit 1995 unterrichtet Fabienne Adenis Bildhauerei.
Inspiriert von einer Reise nach Mali im Jahr 1998 und beeindruckt durch diverse Alltagsobjekte der Volksgruppe der Dogon, entwickelte Adenis das fiktive Volk der Ondalia oder das „Volk des erhofften Schnees“.
Fabienne Adenis erzählt die Geschichte dieses imaginären Nomadenvolkes anhand der von ihr geschaffenen Plastiken und Skulpturen. Mit der Raku-Keramik-Technik schafft die Künstlerin Objekte mit metallisch-schimmernden Oberflächen; Formen, die an erstarrtes Magma erinnern und Farben in unterschiedlichen Schwarztönen, von Rissen gezeichnet. Aufgrund dieser Charakteristika schafft die Raku-Technik eine imaginäre Vergangenheit der gezeigten Objekte und Skulpturen.
Sie sagt: „Archéologue de l’imaginaire, je raconte l’histoire du Peuple d’Ondalia… Le raku, par ses métallisations, ses effets magmatiques, ses contrastes, ses craquelures…renforce l’idée d’un passé des origines.”

Robert Hezard malt seit den späten 1970er Jahren. In den 1980er Jahren belegte er zahlreiche Kurse an der Hochschule der Schönen Künste in Dijon und spezialisierte sich im Laufe der Zeit auf Zeichnungen von lebenden Modellen. Neben seiner Mitgliedschaft in diversen Künstlervereinigungen stellt Hezard seine Werke in Ausstellungen im In- und Ausland aus.
Robert Hezards Werke sind figürliche Gemälde, wobei er die Realität nicht kopiert, sondern zum Vorbild nimmt. Basierend auf seinen Erinnerungen realer Szenen und Orte, konzentriert sich Hezard auf den Kern des Wahrgenommenen. Töne, Gerüche und Atmosphäre verbinden sich in der Erinnerung in Eindrücke, die der Maler durch Form und Farbe in seinen Gemälden wiedergibt.
Er sagt: „Ma peinture n’est pas du tout imaginaire. J’utilise des vestiges mémoriels pour traduire des ambiances, des couleurs, des sons, des odeurs. Je travaille sur mes souvenirs pour n’en ressortir que l’essentiel avec beaucoup de liberté.”